Die letzten Wochen und Monate waren hart für uns und besonders hart für unsere Mitarbeitenden, Kinder und Familien in Äthiopien.

Im letzten November ist in der Tigray-Region im Norden des Landes, ein bewaffneter Konflikt zwischen der zentralen und regionalen Regierung, ausgebrochen. Tigray ist die Heimat von sieben Millionen Menschen und eine von neun Regionen in Äthiopien. Operation Rescue arbeitet dort seit 20 Jahren, betreibt drei Zentren in Mekelle, Adigrat und Adwa und unterstützt mittlerweile über 600 Kinder und deren Familien.
Nach etwa drei Monaten des Konflikts zeigt sich, dass in Tigray ein akuter Lebensmittelnotstand herrscht, Plünderungen an der Tagesordnung sind und nicht selten sexuelle Gewalt angewendet wird.
Seit Wochen versuchen wir immer wieder, mit unseren Mitarbeitenden vor Ort in Kontakt zu treten, was sich als schwierig erweist, da jegliche Verbindung für eine lange Zeit unterbrochen war. Und auch jetzt funktioniert nur das Telefonnetzwerk, mal besser, mal weniger gut. Dieser Zustand veranlasste mich, nach Äthiopien zu reisen, um herauszufinden, wie es unseren Freunden geht, ob die Zentren in Tigray durch Angriffe beschädigt wurden und wie wir am besten helfen können.
Anfang Januar konnte ich die Reise nach Äthiopien antreten. Nach einigen Tagen in der Hauptstadt   Addis Abeba ging es weiter nach Mekelle, wo ich Getachew Tesfay, den Leiter des Zentrums, und das Team treffen konnte. Meine Freude war grenzenlos, als ich erfuhr, dass alle sicher sind und niemand zu Schaden gekommen ist. Das Zentrum blieb unbeschädigt, auch wenn andere Gebäude in der Nähe durch Bombenangriffe zerstört wurden – sogar die Stelle, wo unser erstes Zentrum aufgebaut wurde.
Zudem sah ich, dass unser grossartiges Team vor Ort trotz limitierten Ressourcen und der Angst vor weiteren Angriffen bereits viel auf die Beine gestellt hat, um Duzenden Familien zu helfen, die ihr Zuhause verloren hatten.
In dieser Zeit vernahm ich auch, dass über 60’000 Äthiopier aus der Region in den nahegelegenen Sudan geflüchtet sind, um der Zerstörung und der Gewalt zu entkommen. Ich wusste, dass ich in den Sudan reisen will, um eine mögliche Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen zu formen, damit wir die Flüchtlingslager mit Lebensmittel und anderen notwendigen Gütern unterstützen und Hilfe anbieten können.

Und nun schreibe ich diesen Brief, während ich im Sudan versuche, etwas zu bewirken.

Das Trauma, welches die Kinder und Familien erleben müssen, kann nicht mit Worten beschrieben werden. Tausende mussten ihr Zuhause verlassen, um Schutz zu suchen. Es gibt nicht genug Lebensmittel, es fehlt an Zelten, sauberem Trinkwasser und die Leute hier beschreiben die Situation als eine humanitäre Krise, die noch Jahre andauern wird.
Die äthiopischen Flüchtlinge und Vertriebenen, Leute, die auf der Strasse sterben und Leute, die es bis zum Flüchtlingslager geschafft haben, brauchen dringend Hilfe. Alline in Mekele befinden sich 78’000 Vertriebene, die in Schulen und in Privathäusern untergebracht sind. Privatsphäre, Nahrungsmittel, Trinkwasser und Hygieneversorgung sind kaum vorhanden. Andere Leute befinden sich im ländlichen Gebiet, für die Versorgung unerreichbar und ausser Stande, in die Städte zu gelangen. Unser Ziel ist es, 100 Tonnen Lebensmittel zu kaufen, um das Überleben unserer Kinder zu sichern, aber auch, um die tausenden Vertriebenen und Flüchtlinge zu versorgen, die unbedingt Unterstützung benötigen.

Spenden Sie noch heute für unsere Tigray-Nothilfekampagne. Mit Ihrer Spende machen Sie den Unterschied!

Wir möchten unser Operation Rescue – Team sowie die Kinder und Familien auch im Gebet nicht vergessen. Die Bibel sagt:
«Das Angesicht des HERRN steht gegen die, welche Böses tun, um ihr Andenken von der Erde zu vertilgen. Wenn jene rufen, so hört der HERR und rettet sie aus all ihrer Bedrängnis» (Psalm 34, 17-18)

Begleiten Sie uns im Gebet und mit Ihrer Spende, so dass wir Worte in Taten umsetzen und Gottes unvergängliche Liebe als ein Zeugnis in die Welt hinaustragen können.
Mehr Informationen und regelmässige Updates finden Sie auf unserer Facebook-Seite. Suchen Sie nach operationrescue.childcareprojects und klicken Sie auf «Folgen».
Im Namen der Kinder und ihren Familien in Äthiopien möchten wir uns für Ihre fortwährende Unterstützung herzlich bedanken. Möge Gott Sie und Ihre Angehörigen segnen und behüten.

Marciano Teixeira

Gründer und Geschäftsführer Operation Rescue
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