Bessere Zukunftchancen mit Englisch

Prekäre Situation an den Schulen in Patos, Brasilien: Die Kinder sind nach jahrelangem Besuch des obligatorischen Englischunterrichts nicht einmal fähig, sich auf Englisch vorzustellen. Das Problem beginnt bei den Lehrern, denen selber nicht genügende Kenntnisse vermittelt werden konnten. Das sollte sich ändern, dachte Miro, ein Zivildienstleistender in unserem Projektzentrum. Er begann, auf eine anschauliche Weise Basics auf Englisch zu vermitteln und musste teilweise feststellen, dass es den Kindern oft an Basiswissen fehlt. So konnte er – teilweise an Oberstufenschülern – mittels einer selber gezeichneten Weltkarte vermitteln, was ein Kontinent ist, dass es deren verschiedene gibt und gleichzeitig, wie diese auf Englisch heissen.

Wir denken bei unseren Bestrebungen an die Zukunft der Kinder – wie sollten sich diese, ohne ein Wort Englisch zu sprechen, einmal im immer globalisierteren Arbeitsmarkt behaupten oder sogar studieren können? Mit qualifizierten Volontären können wir den Kindern nicht nur etwas beibringen, sondern ihnen ermöglichen, ihr Englisch mit einem Gegenüber zu trainieren.

Wir danken Miro für seinen Einsatz und seine Kreativität!

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Jahresbericht 2016 jetzt online!

Luan begleitete seine Mitschüler, die bereits bei uns eingeschrieben waren, und versteckte sich, um bei unserem Programm dabei sein zu können. Eine Lehrerin sagte ihm schliesslich, dass er doch mit seiner Mutter herkommen solle, um sich registrieren zu lassen.

Die vollständige Geschichte von Luan und vieles mehr im Jahresbericht 2016 –> Hier

Eröffnung des Gästehauses in Äthiopien – Komm vorbei!

Ein eigenes Gästehaus in Äthiopien zu haben ist ein grosser Meilenstein für unser Projekt, weil Besucher und Helfer aus dem Ausland schon immer ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit in Mekele waren. Nun ist es attraktiver denn je, für dich als Einzelperson, mit deiner Familie oder einem ganzen Team einen Einsatz bei uns zu machen! Das Haus mit sechs Zimmer befindet sich direkt auf unserem Gelände und beherbergt bis zu 20 Leute. Interessiert?

Operation Rescue auf Twitter und LinkedIn!

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Auszeichnung für Operation Rescue Äthiopien

Es uns eine Ehre, Ihnen mitzuteilen, dass unsere Arbeit in Äthiopien von der regionalen Abteilung für Finanzen und Planung des Staates Tigray ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung fand am 20. November in der grössten Versammlungshalle von Mekele statt. Drei UN-Agenturen und drei lokale NGOs, die im Jahr 2016 erfolgreich waren, wurden unter zahlreichen Organisationen in der Region ausgewählt. So durfte ich nebst beispielsweise UNICEF auch für unsere Organisation die Auszeichnung mit einer großen Ehrung vom Präsidenten des Staates Tigray entgegen nehmen. Daher möchte ich im Namen der Leitung von Operation Rescue Äthiopien der ORE-Familie und unseren Partnern zu dieser Auszeichnung gratulieren. Wir werden hart daran arbeiten, unserer Umgebung mit Loyalität und Verantwortlichkeit zu dienen.

Abadi Tesfay, Mitglied Leitungsteam ORE Äthiopien, zuständig für Organisationsentwicklung

Newsletter November 2016 online!

Viertes Projekt in Äthiopien, neues Projekt in Indien und andere spannende Neuigkeiten entnehmen Sie dem aktuellen Newsletter. –> Link zum Newsletter

Hoher Besuch aus Kanada

Im August wurde Operation Rescue Äthiopien eine besondere Ehre zuteil: Mrs. Karina Gould, parlamentarische Staatssekretärin des kanadischen Ministers für internationale Entwicklungszusammenarbeit, reiste zusammen mit zwei Regierungsabgeordneten nach Äthiopien. Neben Treffen und Gesprächen mit verschiedenen äthiopischen Offiziellen besuchte sie als praktisches Beispiel für Entwicklungszusammenarbeit das ORE-Projektzentrum in Mekele.

Nach einer herzlichen Begrüssung durch die Kinder und Verantwortlichen wurde sie im Projekt herumgeführt – und zeigte sich beeindruckt: In den Interviews mit den äthiopischen Medien lobte sie die Arbeit und den riesigen Einfluss, den das Projekt auf die vernachlässigten Kinder und Erwachsenen in Mekele hat.

Zudem erklärte sie, dass sie die Partnerschaft zwischen der kanadischen Regierung und Operation Rescue weiter stärken möchte, um weiterhin ganz praktisch einen Unterschied im Leben der Bevölkerung machen zu können. Am Schluss liess sie es sich nicht nehmen, selber noch ein paar Bälle mit den Kindern im Projekt zu kicken und mit ihnen zu spielen. Für die Kinder ein unvergessliches Erlebnis – und für uns eine riesige Ermutigung!

Der Neubau in Brasilien ist eingeweiht!

Genau vor einem Jahr orientierten wir in einem Newsletter, dass der Startschuss für den Neubau gegeben wurde. Ursprünglich war geplant, im laufenden Jahr nur eine Etappe zu bauen und das oberste Stockwerk in einem zweiten Schritt im Frühling 2017 fertig zu stellen. Der Bau verlief jedoch so rasch und so gut, aber auch kostengünstig, dass das Gebäude in einem Zug gebaut werden konnte. Im September wurden die Aktivitäten wie Tanzunterricht und Judo darin aufgenommen. Der Versammlungsraum im Erdgeschoss wird unter anderem fremdvermietet, was Einkommen für die Organisation generiert. Hinter dem Versammlungsraum befindet sich ein Spielraum, somit haben unsere Kinder etwas mehr Platz zum spielen. Wir freuen uns sehr, mehr Platz und vor allem für einige Aktivitäten bessere und zweckmässigere Räume zu haben!

Wir brauchen noch ein paar grosszügige Spenden, um den Rest der Kosten decken zu können. Um den Bau pünktlich fertigzustellen, schoss der Verein Operation Rescue Schweiz 30’000 Franken vor, unser Budget würde sehr entlastet, wenn auch dieser Betrag durch Spenden gedeckt wäre.

 

Eine bedeutungsvolle Geste – Danke!

Das Personal von Operation Rescue  Äthiopien gibt den Kindern Liebe, Fürsorge und hingebungsvolle Unterstützung für einen relativ bescheidenen Lohn. Letzthin haben sie von unseren Spendern der evangelisch – presbyterianischen Kirche in Nordirland eine kleine Gratifikation erhalten, als Wertschätzung ihrer harten Arbeit. Wir möchten unsere tiefste Dankbarkeit für diese wohlwollende Geste ausdrücken.

Neuer Dokumentarfilm über Operation Rescue Äthiopien

Den besten Film, den es je über ORE gab! Ein grosses Dankeschön an Simone Wenger, die eigens dafür nach Äthiopien gereist ist, um unsere Arbeit vor Ort zu dokumentieren. Wir sind stolz über das Ergebnis!

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