78’000 Vertriebene in Mekelle und Millionen ausserhalb brauchen noch Hilfe. Wir verteilen Lebensmittel in Schulen, in denen Tausende Schutz suchen – mehr Lebensmittel sind bereit, um ausserhalb von Meekelle verteilt zu werden, sobald die Wege für humanitäre Hilfe offen sind. Unterstützen Sie –> Hier unsere Notfallkampagne.
Von einem Mitarbeiter von Operation Rescue Adwa
In Adwa wurde es ab Mitte Dezember wirklich schwierig. In der Stadt, wie auch in der Umgebung gingen Bomben nieder und viele Menschen flüchteten. Zuerst fehlte Strom und Wasser. Mit der Zeit wurde es noch härter, weil Banken, Geschäfte und Lebensmittelfabriken niedergebrannt und ausgeraubt wurden. Auch Operation Rescue wurde angegriffen, doch Gott sei Dank sind wir in Sicherheit. Während einem ganzen Monat waren Schüsse in der Stadt zu hören und ich konnte mich nicht frei bewegen, weil ich oft von Soldaten angehalten wurde, wenn ich die Familien und Kinder von Operation Rescue besuchen gehen wollte. Nun kann ich glücklicherweise sagen, dass es den allermeisten Kindern gut geht, doch sie brauchen weiterhin Lebensmittel und Unterstützung.
Mit der Kampagne „Make Injera Not War“ von Äthiopierinnen, die in den USA leben, soll das Bewusstsein für die Konflikte in Äthiopien geschärft werden. Mode ist ein schneller Weg, um die Botschaft zu verbreiten. 100 % des Verkaufserlöses wird Operation Rescue gespendet, um diejenigen zu unterstützen, die direkt von diesem Konflikt betroffen sind.
Link zum Shop: https://www.makeinjeranotwar.com
Als wir die Kampagne starteten, hatten wir keine Mittel dafür in unserem Budget, aber dank der Großzügigkeit einiger Spender passierte in den letzten 10 Wochen folgendes:
J. ist ein kleiner Junge, der seit August 2018 in unser Zentrum kommt. Sein Vater hat seine Mutter sitzen gelassen und als die Mutter einen neuen Partner kennen lernte und diesen heiratete, verliess sie ihren kleinen Jungen und zog an einen anderen Ort. Seither lebt J. mit seiner Grossmutter auf der Strasse.
J. ist ein gutes und gehorsames Kind. Wir haben bei seinen Besuchen im Projektzentrum gesehen, dass er die englischen Buchstaben und Zahlen kennt, er lernt nun, diese zu schreiben. Seine Grossmutter möchte, dass er in eine gute Schule aufgenommen wird, damit er eine bessere Zukunft haben kann. Sie arbeitet als Stoffsammlerin und tut alles, was sie kann, um J. zu versorgen, zu unterstützen und glücklich zu machen. Wir versuchen jetzt, ihn in einer richtigen Schule hier einzuschreiben und warten gerade auf eine Antwort bezüglich seiner Aufnahme.
Das unabhängige Gütesiegel der Stiftung Ehrenkodex attestiert eine umfassende Qualität der Arbeit sowie einen sorgsamen Umgang mit Spendengeldern.
Herausgeber/ Copyright:
Operation Rescue Schweiz
Bir Underfüerig 6
3627 Heimberg
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