OPERATION RESCUE INDIEN

TAGESZENTRUM FÜR KINDER IN GROSSER ARMUT

Operation Rescue Kolkata: Die Armut ist hier noch deutlicher sichtbar als in Äthiopien und Brasilien, weil viele Familien mit ihren Kindern direkt auf den Strassen der Grossstadt leben. Sie haben weder ein Dach über dem Kopf, noch ausreichende Möglichkeiten für Körperpflege und Hygiene. Mit unserem Tageszentrum bieten wir 80 Kindern einen sauberen und sicheren Ort, wo sie essen, duschen, spielen und lernen können. Wir setzen alles daran, dass sie in Zukunft den Zyklus der Armut durchbrechen und ein Leben mit einem gesicherten Erwerb und fernab der Strasse haben können.

Das Wirken unserer Organisation ist schon nach kurzer Zeit sichtbar, was bereits lokale Behörden positiv überrascht hat. Sie gratulierten uns zu unserer Arbeit und sicherten uns ihre Mithilfe zu.

SCHULBILDUNG FÜR STRASSENKINDER

Operation Rescue übernimmt mit dem Projekt „Schulbildung für Pavement Dwellers“ für über 50 schulpflichtige Kinder die Schulgebühren und Kosten für Schulkleidung und -Material. Bisher mussten die Eltern einen Teil der Schulgelder bezahlen, was für viele ein Hinderungsgrund war. Der Schulbesuch ist aber eine Grundvoraussetzung für die Möglichkeit eines selbstbestimmten Lebens in der Zukunft und soll helfen, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Durch die Beschulung wären die Kinder einen halben Tag in der öffentlichen Schule und am anderen Halbtag im Projektzentrum, wodurch sie tagsüber vor Ausbeutung und weiteren Gefahren geschützt wären.

TAGESZENTRUM FÜR KINDER AUS SLUM

Operation Rescue Nagaland: Die Provinz in der östlichsten Region Indiens sieht sich mit Entwicklungsherausforderungen konfrontiert, darunter eingeschränkter Zugang zu wirtschaftlichen Chancen, infrastrukturelle Defizite sowie die Folgen vergangener Konflikte. Im Slums der Provinzhauptstadt wachsen viele Jugendliche unter prekären Lebensbedingungen auf. Armut, unzureichender Zugang zu Bildung und Betreuung sowie fehlende elterliche Unterstützung erhöhen das Risiko von Schulabbrüchen, Drogenkonsum und sozialer Ausgrenzung.

Täglich besuchen über 100 Kinder das Projektzentrum und profitieren von ausgewogener Ernährung, schulischer Begleitung sowie einer engen Einbindung in die Gemeinschaft. Diese Unterstützung trägt dazu bei, ihre Bildungs- und Entwicklungschancen nachhaltig zu verbessern.
Eltern berichten von sichtbaren Fortschritten, insbesondere in den schulischen Leistungen ihrer Kinder. Zudem empfinden sie eine deutliche Entlastung, da ihre Kinder in einem geschützten Umfeld betreut werden und ihre Freizeit sinnvoll verbringen.

HILFSGÜTER FÜR
GANZE FAMILIEN

In unserem Quartier leben viele Familien, teilweise mit kleinen Kindern, auf der Strasse – die Armut ist erdrückend. Sie haben weder ein Dach über dem Kopf, noch einen Ort wo sie ihr Hab und Gut aufbewahren können. Alle ihre Kleider hängen sie oft bloss an einer Schnur auf. Wir  haben nun 120 Familien in der Umgebung registriert und verteilen allen bei Bedarf Plastikplanen, Decken und Mückennetze, damit sie wenigstens so etwas wie ein Dach über dem Kopf haben und vor Regen sowie Kälte geschützt sind.